sheeplover0104 (
sheeplover0104) wrote2011-02-17 02:29 pm
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Drei Varianten desselben Themas.
Wie immer, wenn es in die Prüfungszeit geht, werde ich irgendwie wieder aktiver, was andere - vor allem grenzwertig kreative - Dinge anbelangt. Und da mich "Doctor's Diary" immer noch etwas sehr eingespannt hat, hab ich mir mal wieder ein neues Desktopbild gebastelt. Auch wenn es sehr geschmerzt hat, mein Kätzchen noch einmal gehen zu lassen. Aber Windows 7 bietet ja eine wunderbare Funktion, dass man eine kleine Diashow auf dem Desktop einrichten kann. Und da ich irgendwie nie zufrieden bin und immer irgendwas finde, was mir nicht gefällt, gibt es nun dreimal das gleiche Wallpaper mit minimalen Differenzen.
Es läuft wie immer - hier eine kleine Vorschau:
[3] Doctor's Diary; Marc/Gretchen, Florian David Fitz/Diana Amft




Findet die Unterschiede! ;)
Es läuft wie immer - hier eine kleine Vorschau:
[3] Doctor's Diary; Marc/Gretchen, Florian David Fitz/Diana Amft
Findet die Unterschiede! ;)

no subject
Am Ende kann man sich wirklich nur darauf einigen, dass die Reform als solches nicht das große Böse ist, zu dem sie immer gemacht wird. Die Einführung war nur total lächerlich; allerdings weiß ich auch nicht, ob man es selbst wirklich besser machen würde. Vielleicht hätte man es auch etwas langsamer und Schritt für Schritt angehen sollen. Und: Ich kann mich noch an meine Schulzeit erinnern und dass ich das große Glück hatte, irgendwann mal für eine längere Zeit einen Vertretungslehrer zu haben, der tatsächlich Ahnung von Orthographie und Grammatik hatte. Das sollte aber kein Glück sondern Standard sein! Die Kindern lernen es einfach nicht vernünftig.
Das ist übrigens ein Problem, das man in beinahe allen Sprachräumen beobachten kann: Die eigene Muttersprache wird zu unsystematisch an das Kind gebracht. Keiner hat Ahnung von richtiger Interpunktion, von Kasusregeln, von der Anwendung und Bestimmung einfachster Wortarten, davon wie ein Satz im Kern aufgebaut ist. Das lernst du dann später an der Uni. :S Jede Fremdsprache hat man besonnener und systematischer gelernt und die Grammatikregeln der eigenen Muttersprache kann man nicht nachvollziehen.
Um es so zu sagen: Die Rechtschreibreform ist nur ein kleines Problem unter vielen, das man besser hätte handhaben können; das große Problem ist, dass unsere Kinder das nicht richtig (und ständig) vermittelt bekommen. Du lernst, wie die Wörter geschrieben werden und wie man sie halbwegs sinnvoll aneinandersetzt. Ab da wirst du allein gelassen, weil du ja bei Mama und Papa schön siehst, wie es (nicht) funktioniert.
Außerdem finde ich, dass viele Regelungen nicht viel mit dem Wandel der Sprache zu tun haben, sondern mit der Laune irgendwelcher Sprachwissenschaftler (kein Angriff auf deinen Berufsstand! ;)
Kein Ding. ;) Und ja, es stimmt: Sprachwissenschaftler haben leider genau solche Launen wie viele "Fachidioten". Die Überlegenheit, die man spürt, wird dann halt auch gerne ausgelebt. Hinzu kommt auch, dass man es selbst als absolut logisch ansieht und einfach nicht erkennt, dass das Ganze für "Nicht-Experten" einfach zu unübersichtlich und vollgefrachtet ist.
Von dieser Seite hab ich auch gehört. Ich bin bis heute auch sehr froh, dass das Internet zu meinen Teenagerzeiten noch nicht so "mächtig" war. Gott weiß, dass mein Selbstbewusstsein damals schon von allein gering genug war. Überhaupt bin ich sehr traurig, unter welchem Druck die Kinder heutzutage schon stehen. Hast du kein Handy, bist du nicht bei SchülerVZ und Konsorten oder trägst du nicht die richtigen Klamotten, bist du gleich unten durch. Sicher gibt es auch da positive Ausnahmen, aber es ist schon viel härter geworden als noch vor ein paar Jahren. Ich wäre ungern noch mal Teenager. :S
Oh, Umfragen zu Schokolade und Eis - ein Traum. :D