sheeplover0104 (
sheeplover0104) wrote2011-02-17 02:29 pm
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Drei Varianten desselben Themas.
Wie immer, wenn es in die Prüfungszeit geht, werde ich irgendwie wieder aktiver, was andere - vor allem grenzwertig kreative - Dinge anbelangt. Und da mich "Doctor's Diary" immer noch etwas sehr eingespannt hat, hab ich mir mal wieder ein neues Desktopbild gebastelt. Auch wenn es sehr geschmerzt hat, mein Kätzchen noch einmal gehen zu lassen. Aber Windows 7 bietet ja eine wunderbare Funktion, dass man eine kleine Diashow auf dem Desktop einrichten kann. Und da ich irgendwie nie zufrieden bin und immer irgendwas finde, was mir nicht gefällt, gibt es nun dreimal das gleiche Wallpaper mit minimalen Differenzen.
Es läuft wie immer - hier eine kleine Vorschau:
[3] Doctor's Diary; Marc/Gretchen, Florian David Fitz/Diana Amft




Findet die Unterschiede! ;)
Es läuft wie immer - hier eine kleine Vorschau:
[3] Doctor's Diary; Marc/Gretchen, Florian David Fitz/Diana Amft
Findet die Unterschiede! ;)

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Die Wallpaper sehen sehr tolliglich aus ♥ ich vote persönlich für das erste! Aber im Grunde sind natürlich alle drei klasse, ich mag die Farben, so schön hell und pinkig :D *Daumen hoch* Ich muss übrigens jedes Mal, wenn ich beim Zappen an Doctor's Diary vorbeikommen an dich denken ;)
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Ich danke dir für das tolle Lob. Und ja, ich wollte mal wieder etwas Helleres auf meinem Desktop. Draußen ist's ja schon dunkel genug. :S
Ich muss übrigens jedes Mal, wenn ich beim Zappen an Doctor's Diary vorbeikommen an dich denken.
Harr, harr, harr, meine Infiltrationspläne tragen langsam Früchte. :D
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Gott wie traurig. Ich brauche 2 1/2 Monate um DVDs zu sortieren - wie lange brauche ich dann erst für die wirklich wichtigen Sachen...
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Jedes Mal, wenn ich ein neues Buch kaufe, wird mein Regalsystem auch wieder gesprengt. :(
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NEEEEIIIIIIN! (Ist im Übrigen gestern dann auch wieder schief gegangen, als eine neue DVD in meinem Heim Einzug hielt. ;))
Eben. Ich mag das auch, wenn es ein bisschen chaotisch und nerdig aussieht, wenn die DVDs, Bücher oder CDs nicht mehr ins Regal passen und schon auf dem Boden gestapelt werden müssen. Das wirkt auch irgendwie heimelig und als würde ich in einer etwas unkonvetionellen Bibliothek wohnen. :D
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Ich bin auch schon wieder am Überlegen mir eine weitere DVD Box anzuschaffen, ein paar, die ich gerne hätte sind gerade so schön billig geworden...ja...und dann ist mein System eh wieder im Eimer ;) Druff gepfiffen...ich bin vielleicht einfach noch zu jung, um Ordnung zu haben ;)
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Ich bin immer noch dabei, für die Bücher, die ich zu Weihnachten bekommen habe, anzubauen... Ich bin guter Hoffnung... und dann kommt schon wieder Geburtstag. ;)
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mir gefällt aber das zweite am besten, glaube ich :)
ich find gut das gretchen da ein bisschen größer ist und marc ein wenig minimiert so dass es ausschaut als würde sie an ihn denken. was sie ja auch eigentlich immer tut ;)
aber ich finde alle drei absolut perfekt ♥
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ich wünschte ich hätte auch mal wieder eine kreative phase
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Prüfungsdruck bewirkt bei mir wirklich immer Wunder. Oder auch wenn eine Hausarbeit fertig werden muss. Photoshop ist dann immer ganz besonders reizvoll - man ist ja schon am PC. ;)
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Wirklich tolle Arbeiten, schönes blending. Meine favs sind Nummer eins und zwei :)
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Freut mich, dass dir die Wallpaper gefallen. :)
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Ich finde es auch ganz deprimierend, dass manche Menschen schon Monate früher mit Lernen, Schreiben oder was weiß ich anfangen können. Ist bei mir kein Zeitdruck da, gönnt sich meine Motivation noch schnell einen Cocktail. Und selbst wenn die Zeit knapp wird, will ich halt eben nur mal kurz was im Internet nachschauen... ;)
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Das Internet ist sowieso die Erfindung des Teufels. ;)
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Das Internet ist Fluch und Segen gleichzeitig, da sind wir uns wohl einig :)
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Oh Gott, Story of my Life! Oder zumindest meines Studiums. Was bei mir noch erschwerend hinzukommt: Die Noten zählen bis zu den Abschlussprüfungen eh nicht, also was kümmert es mich? Und dann: Wenn ich richtig viel lerne, kommen die falschen Fragen und ich komme grad so durch; lerne ich kaum, weil ich keinen Bock mehr habe, bestehe ich plötzlich mit Bravour... So geschehen bei meinen beiden letzten mündlichen Prüfungen. Meine Motivation hat sich bedankt. ;)
Und ja, wenn man sich nicht am Ende selbst diesen Stress machen würde, dass man zu wenig gelernt hat. Die Nerven, die man dadurch verliert, sind es eigentlich nicht wert. Aber in unserer Gesellschaft zählt halt nur Leistung(sdruck). :S
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Wenn ich richtig viel lerne, kommen die falschen Fragen und ich komme grad so durch; lerne ich kaum, weil ich keinen Bock mehr habe, bestehe ich plötzlich mit Bravour...
Irgendwie kommt mir das seeeehr bekannt vor...und da soll sich einer noch aufraffen zum Lernen - pah! :)
Ach, muss ja sagen, dass mich dieser Leistungsdruck, der so die vergangen Jahre aufgekommen ist, schon tierisch nervt. Heutzutage zählt nicht mehr der Mensch, sondern nur noch die Vita, die man vorweist. Im besten Fall sollte man mit 18 Abi haben, mit 22 sein Studium fertig bekommen, drei Jahre im Ausland verbracht haben, fünf Sprachen fließend sprechen und als Frau natürlich keinen Kinderwunsch haben. Ja nee ist klar! Kranke Welt!
Mal eine andere Frage: Hast du was dagegen, wenn ich dich als Freund adde?
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Doch, Noten kriegen wir schon (nur einmal hab ich lediglich einen "Bestanden"-Stempel bekommen), allerdings wahrscheinlich nur um zu zeigen, wo wir stehen. Am Ende ist es egal, ob ich in der Hausarbeit eine 4 oder eine 1,3 bekommen habe - den Schein krieg ich trotzdem.
Was den dummen Leistungsdruck und den Lebenslauf angeht: Das ist ja auch im Freundeskreis schon so nervig verbreitet, dass man sich ganz dumm vorkommt, wenn man kein Auslandssemester einlegen will und nicht noch zig Praktika nebenher macht. Und Sprachen... dafür, dass ich 7 Jahre lang Französisch gelernt habe, ist da nichts groß draus geworden. Und mit meinem Latinum kann ich auch nicht wirklich hausieren gehen. Ich hab einfach nicht genug Ehrgeiz für diese Welt... ist wahrscheinlich besser so. ;)
Hast du was dagegen, wenn ich dich als Freund adde?
Keineswegs. :)
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Da kann ich dich absolut verstehen, denn da würde sich meine Motivation auch ins hinterste Eck verziehen und erst Mal eine Runde "Arbeitsverweigerung" spielen :)
Mir kann man es aber auch nicht recht machen, wenn ich viel Zeit habe, drücke ich mich selbst so lange davor, bis ich wirklich Zeitdruck habe. Und wenn ich zu wenig Zeit habe, hasse ich den Druck fertig zu werden. Das nennt man wohl Paradoxie des Lebens oder eigene Dummheit ;)
Bin sehr froh, dass in meinem Freudeskreis eine ausgewogene Mischung besteht, aus hoch motivierten Leuten, denen ihr erstes Ziel die große Karriere ist (die werden von mir meist komisch beäugt, weil ich es nicht ganz nachvollziehen kann) und Leuten, die es so ähnlich sehen wie ich.
Manchmal hat man echt das Gefühl sich fast dafür entschuldigen zu müssen, dass man sein Leben neben der Arbeit noch genießen möchte und nicht lebt um zu arbeiten^^
Sprachen...da sagste was. Hatte vier Jahre Französisch und davon ist nicht sonderlich viel hängen geblieben. Die Sprache liegt mir einfach nicht. Selbst meine eigene offizielle Muttersprache ist inzwischen zeimlich eingerostet, ebenso wie Englisch. Ich verstehe bei beiden Sprachen sehr viel, doch sprechen und sich selbst schriftlich ausdrücken, ist dann schon noch mal was anderes.
Ja, schön, dann adde ich dich jetzt einfach mal und freue mich, dich auf meiner F-list begrüßen zu dürfen, auch wenn nichts wirklich spannendes in meinem Journal passiert ;)
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Mir geht es exakt genauso. Das Schlimme ist, dass ich jedes Mal wieder sehe, dass es so funktioniert. Also selbst wenn ich am Ende schlimmsten Stress habe, krieg ich die Arbeit trotzdem fertig und das gießt dann nur noch mehr Öl ins Feuer.
So ein paar Freunde denken da schon ähnlich wie ich, aber diese "Overachiever" hauen bei mir halt immer in die "Ich bin nicht so schlau/ehrgeizig/motiviert/talentiert wie die anderen"-Kerbe :S
Die einzige Sprache, für die ich mich wirklich, wirklich interessiere, ist Deutsch. (Germanistik im Hauptfach mit Spezialisierung auf Sprachwissenschaft. :S Das klingt fies, aber ich bin eigentlich ganz normal. ;)) Für alles andere fehlt mir irgendwie... das Gefühl. Und ja, Verstehen geht immer sehr gut, aber ich bin absolut aus der Übung, was das Sprechen/Schreiben angeht.
Dann adde ich dich mal zurück. Und: Keine Angst kriegen, die meisten Beiträge hier sind ziemlich offenes "Ranting", das einfach raus musste. Ich bin aber so böse gar nicht. ;D
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Genau das ist es ja...es geht nicht nach dem Motto "das gebrannte Kind scheut das Feuer", nein, in dieser Hinsicht bekomme ich dann die Kurve und denke mir, okay wenn es auch so funktioniert, wieso sollte ich dann irgendwas ändern. Wobei ich diese Entscheidung regelmäßig verfluche, wenn der Stress dann wirklich da ist - na ja wie gesagt Dummeheit oder eine Art von Wahnsinn ;)
"Overachiever" sind mir ziemlich unheimlich, kann es einfach nicht nachvollziehen, wie man sein ganzes Leben dem Erfolg widmen kann. Liegt vielleicht auch daran, dass ich nie ein Mensch war, der die große Karriere angestrebt hat. Würde mich aber davon nicht runterziehen lassen, solange du zufrieden bist, ist alles in Ordnung. :)
Du studierst Germanistik? Finde ich interessant. Leider konnte ich mir Grammatik etc. nie wirklich viel anfangen, zumal die im Deutschen ziemlich kompliziert ist. Ist aber toll, wenn Leute das mit solch einer Begeisterung machen.
Da kan ich dich als "Expertin" gleich mal fragen, ob du die Rechtschreibreform genauso unnötig findest wie ich? :) In Rechtschreibung war ich wirklich mal sehr gut, doch seit dieser dümmlichen Reform, ist bei mir im Kopf alles durcheinander und ich bin mir bei jedem Wort neuerdings unsicher wie man es schreibt. Es liegt wohl hauptsächlich daran, dass ich schon in der zehnten Klasse war, als die Reform kam, da ist man halt mal ein wenig verwirrt. Dennoch finde ich das Ganze ziemlich unnötig.
Yay, freue mich, dass du mich geadded hast :) Ach, ich hab nichts gegen "Ranting" und denke da auch nichts schlimmes von dir, keine Angst :) In meinen Journal passiert dafür nicht allzu viel spannendes, ein paar icons hier und da, ansonsten gibt es vielleicht mal einen Eintrag über Konzertbesuche oder unnötige Umfragen, also nichts wirklich spannendes ;) Meine f-list ist bestimmt auch recht gelangweilt von mir ;)
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Nicht wahr? Und dann denke ich mir noch: Den Stress hättest du vor einer Woche schon hinter dir haben können und dann hättest du schön eine Woche die Füße hochlegen können, ohne ständig die Arbeit im Nacken zu haben. Aber nein, es geht nicht.
Ich glaube auch nicht, dass dieses Überehrgeizige wirklich glücklich machen kann. Und mittlerweile bin ich doch recht zufrieden mit mir... zumindest werde ich wohl so schnell nicht am Burnout-Syndrom leiden. Wenigstens ein Vorteil. :)
Als es um die Beurfswahl ging, hab ich mich einfach gefragt, was ich wirklich gerne mache und auch einigermaßen kann: lesen, schreiben und andere korrigieren. ;) Und da stand's dann ziemlich fest.
Zum Thema 'Rechtschreibreform': Sie hat ihr Positives und Negatives - wie wohl so ziemlich alles. Meiner Meinung nach ist die Sprache kein festes Konstrukt, Normen und Regeln ändern sich und werden dem Sprachgebrauch angepasst. Und irgendwann ist es natürlich von Nöten, die Regeln dem Gebrauch anzupassen. (Und es ist einfach mal so: Die Sprache wird ständig von den Leuten, die sie sprechen, und von anderen Sprachen beeinflusst. Das ist meistens nichts Schlechtes und war schon immer so und wird auch immer so weitergehen.) Das ist ja im Rechtlichen ähnlich - bei sich ändernden Gegebenheiten muss sich auch das Gesetz ändern.
Was ich persönlich bei der neuen Rechtschreibung immer sehr konsequent und nachvollziebar fand: Die neuen Regeln für 'das' und 'dass', da sie einfach logischer geworden sind. Was ich recht unsinnig fand: Die Neuerungen bei Getrennt- und Zusammenschreibung. Da komme ich auch sehr häufig durcheinander.
Aber ich kann verstehen, dass man das alles etwas befremdlich findet, wenn man sehr lange etwas anderes gelernt hat. Man lernt halt mit zunehmendem Alter schwerer Sprachen und auch Rechtschreib- und Grammatikregeln. Aber prinzipiell finde ich, wird die Reform schlimmer und dämonischer dargestellt, als sie eigentlich war. Vorher war das Regelwerk gut und schlecht und jetzt ist es an einigen Stellen immer noch gut und schlecht. ;) Und: Dass es viele als schlechter wahrnehmen, liegt einfach daran, dass es so gut wie gar nicht beigebracht wurde. Unter dem Motto: 'So, hier ist es, lebt damit!' Und so geht es natürlich nicht.
(Entschuldige den Aufsatz... das kann man irgendwie nicht so kurz und knapp erörtern. :D)
Ha, das ist gut so. Das Internet verführt immer so sehr dazu, mal ordentlich Dampf abzulassen. :D
Trotzdem bin ich sehr gespannt und freue mich auf Icons, Konzertberichte und unnötige Umfragen. (Ich liebe unnötige Umfragen!)
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Das sehe ich genauso. Frage mich wie solche Menschen ihr Leben genießen oder genießen sie es nur bei der Arbeit? Wenn das so ist, dann tun sie mir noch mehr leid. Bin ja auch kein arbeitsscheuer Mensch, aber ich lebe nicht um zu arbeiten, sondern umgekehrt.
An sich ist es kein Wunder, dass die heutge Volkskrankheit Nummer eins Burn out ist. Hätte man vor 30 Jahren den Leuten von dieser Krankheit erzählt, hätten die einen ausgelacht und heute ist es ein ernstzunehmendes Problem. Traurige Zeiten!
Natürlich verstehe ich, dass sich eine Sprache in ständiger Bewegung und im ewigen Wandel befindet und das ist auch gut so, sonst wäre die Sprache tot. (Wobei mich inzwischen die vermehrten Anglizismen langsam aber sicher nerven.)
Verstehe auch, dass sich die Rechtschreibung dem Ganzen auch anpassen muss, dennoch gibt es einige Regelungen die ich als unnötig erachte bzw. die mich heute sehr verwirren, wie z.B. was zusammen und was getrennt geschrieben wird. Positiv muss ich erwähnen, wie du auch schon, dass die Regelung mit dem "dass" und "das" verständlicher geworden ist, wobei sich da ja nicht viel an der Regel sondern nur an der Schreibweise geändert hat, oder?
Was mich persönlich sehr stört ist die Inkonsequenz des Ganzen. Klar gibt es Regeln, aber dazu kommen noch alle möglichen Empfehlungen z.B. vom Duden. Im Grunde kann man schreiben wie man möchte, denn irgendwer sagt schon, dass es stimmt. Außerdem finde ich, dass viele Regelungen nicht viel mit dem Wandel der Sprache zu tun haben, sondern mit der Laune irgendwelcher Sprachwissenschaftler (kein Angriff auf deinen Berufsstand! ;)
Gebe dir aber auch Recht in dem Punkt, dass die EInführung der Reform einfach blöd gelaufen ist. Man hätte es den leuten einfach näher bringen müssen. Gerade Menschen, die nicht durch Schule oder berufsbedingt, täglich mit Rechtschreibung zu tun haben, bekommen ja keinen wirklichen Zugang zu dem Ganzen, außer sie kaufen sich mal schnell die neue Ausgabe des Duden. Aber mal ehrlich, wer tut das denn, wenn er nicht muss :)
Uuuppsss...sorry jetzt muss ich mich für den Aufsatz hier entschuldigen ;)
Das Internet verführt immer so sehr dazu, mal ordentlich Dampf abzulassen.
Hehe, wohl wahr. Leider auch mit einigen perfiden Kehrseiten. Habe gerade letztens noch gehört, dass es bis vor kurzem noch eine Seite gab, die nur darauf ausgelegt war Leute öffentlich im Internet zu verleumden oder zu mobben. Wie krank ist das denn, dass sich aufgrund dessen inzwischen schon einige Jugendliche selbst umgebracht haben? Da kann ich ja noch froh sein in einer Zeit ohne Internet aufgewachsen zu sein. Da gab es zwar auch böse Sprüche, aber die wurden wenigstens nicht öffentlich breit getreten.
Nun ja, wie schon einmal erwähnt, das Internet ist Fluch und Segen gleichzeitig.
Yay, da freue ich mich, wenn du dennoch ein deinen Spaß mit meinem journal hast. Falls du Lust auf eine unnötige Umfrage hast, kann ich dich gerne auf meine erste und bisher einzige Umfrage verweisen :) Viel Spaß! :) (http://gloomy-heaven.livejournal.com/9308.html)
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Was die Anglizismen angeht: So einzelne Begriffe stören mich gar nicht mal so sehr - das gab es schon immer und vor 100 Jahren waren es halt keine Begriffe aus dem englischen sondern aus dem französischen Sprachraum. Andersherum lässt sich ja heute auch noch viel Deutsches in anderen Sprachen finden. Was mich wirklich stört, sind diese vollkommen dämlichen Sprüche (hätte beinahe Slogans geschrieben ;)) in der Werbung, die a) niemand versteht und b) meist noch nicht mal viel Sinn ergeben. Und dann ergibt es auch keinen Sinn, warum man nun partout "Better Ways To Fly" oder "Come In and Find Out" (mein Liebling in Sachen "falsch verstehen" :D) nicht eindeutschen kann - das klänge genauso bescheuert, aber wenigstens würde es jeder verstehen.
Die Änderung bei "dass" und "das" hat sich ja wegen der Anpassung der Schreibweisen mit "ß", "ss" und "s" geändert - und da haben sich auch die Anwendungsregelung verbessert. Früher war das ja recht undurchsichtig, heute ist es hingegen sehr einfach zu verstehen, ob es nun "Fluss" oder "Fluß" heißt. Da hat sich schon einiges getan und das gefällt mir auch alles in allem am besten.
Dann gibt es wiederum einfach Regeln, die selbst ich nicht ganz verstehe - die Getrennt- und Zusammenschreibung ist eine kleine Katastrophe. Und der Kern dieses ganzen Problems ist genau das, was du genannt hast: die fehlende Konsequenz. Das ist aber meines Erachtens kein Fehler der Reform sondern der Reformer. Irgendwie hat man sich da dann den letzten Schritt nicht getraut, spricht Empfehlungen aus und lässt Varianten zu. Hätte man das Regelwerk konsequent umgeschrieben in den Punkten, in denen es für nötig erachtet wurde, dann hätten wir jetzt nicht den Salat.
So ist es jetzt irgendwie alles eine Frage der Präferenz in den meisten Angelegenheiten und in denen, wo es das nicht ist, sind die Leute so verwirrt (oder auch ignorant, aber das sind die Wenigsten) und denken, auch dort sei es egal, wie man es nun schreibt. Wie du schon sagtest: Jeder macht, was er will. :C
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Am Ende kann man sich wirklich nur darauf einigen, dass die Reform als solches nicht das große Böse ist, zu dem sie immer gemacht wird. Die Einführung war nur total lächerlich; allerdings weiß ich auch nicht, ob man es selbst wirklich besser machen würde. Vielleicht hätte man es auch etwas langsamer und Schritt für Schritt angehen sollen. Und: Ich kann mich noch an meine Schulzeit erinnern und dass ich das große Glück hatte, irgendwann mal für eine längere Zeit einen Vertretungslehrer zu haben, der tatsächlich Ahnung von Orthographie und Grammatik hatte. Das sollte aber kein Glück sondern Standard sein! Die Kindern lernen es einfach nicht vernünftig.
Das ist übrigens ein Problem, das man in beinahe allen Sprachräumen beobachten kann: Die eigene Muttersprache wird zu unsystematisch an das Kind gebracht. Keiner hat Ahnung von richtiger Interpunktion, von Kasusregeln, von der Anwendung und Bestimmung einfachster Wortarten, davon wie ein Satz im Kern aufgebaut ist. Das lernst du dann später an der Uni. :S Jede Fremdsprache hat man besonnener und systematischer gelernt und die Grammatikregeln der eigenen Muttersprache kann man nicht nachvollziehen.
Um es so zu sagen: Die Rechtschreibreform ist nur ein kleines Problem unter vielen, das man besser hätte handhaben können; das große Problem ist, dass unsere Kinder das nicht richtig (und ständig) vermittelt bekommen. Du lernst, wie die Wörter geschrieben werden und wie man sie halbwegs sinnvoll aneinandersetzt. Ab da wirst du allein gelassen, weil du ja bei Mama und Papa schön siehst, wie es (nicht) funktioniert.
Außerdem finde ich, dass viele Regelungen nicht viel mit dem Wandel der Sprache zu tun haben, sondern mit der Laune irgendwelcher Sprachwissenschaftler (kein Angriff auf deinen Berufsstand! ;)
Kein Ding. ;) Und ja, es stimmt: Sprachwissenschaftler haben leider genau solche Launen wie viele "Fachidioten". Die Überlegenheit, die man spürt, wird dann halt auch gerne ausgelebt. Hinzu kommt auch, dass man es selbst als absolut logisch ansieht und einfach nicht erkennt, dass das Ganze für "Nicht-Experten" einfach zu unübersichtlich und vollgefrachtet ist.
Von dieser Seite hab ich auch gehört. Ich bin bis heute auch sehr froh, dass das Internet zu meinen Teenagerzeiten noch nicht so "mächtig" war. Gott weiß, dass mein Selbstbewusstsein damals schon von allein gering genug war. Überhaupt bin ich sehr traurig, unter welchem Druck die Kinder heutzutage schon stehen. Hast du kein Handy, bist du nicht bei SchülerVZ und Konsorten oder trägst du nicht die richtigen Klamotten, bist du gleich unten durch. Sicher gibt es auch da positive Ausnahmen, aber es ist schon viel härter geworden als noch vor ein paar Jahren. Ich wäre ungern noch mal Teenager. :S
Oh, Umfragen zu Schokolade und Eis - ein Traum. :D
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Gefallen mir alle 3 sehr gut, aber ich denke Nr. 3 gefälltmir noch ein Tick besser als die anderen beiden :)
Und das mit dem Ablenken kenn ich gut :) mach ich auch immer gerne :D
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Oh, die erste, die #3 favorisiert. Das ist nämlich auch mein persönlicher Liebling und hat es dann im Endeffekt auf den Desktop geschafft.
Ich bewundere immer die Menschen, die es schaffen, so zielstrebig und motiviert zu bleiben, obwohl man sich heutzutage so wunderbar leicht mit komplett anderen Dingen beschäftigen kann... ;)
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Ich glaub ja, mit diesen Menschen stimmt etwas nicht ;) Denn von irgendwas lässt man sich immer ablenken - selbst wenn es nicht der fiese PC und das noch fiesere Internet ist ;) Denn wenn mit denen alles stimmt, würde das ja im Umkehrschluss heißen, dass etwas mit uns nicht stimmt ;) Und das will ich nicht glauben *gg*
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